Hier finden Sie Berichte zu Wasserballspielen der laufenden Saison des SV Wiking Kiel.
führt zu dem entsprechenden Zeitungsartikel im Presseartikel.
Berichte der Spiele in Schwerin
zu den Spielen am 13.6.2004
Eine Schwerin-Fahrt, die ist lustig, eine Schwerin-Fahrt die ist.....
Sie begann, wie sie eigentlich immer begonnen hatten in den vergangenen Jahren – diese WaBa-Fahrten nach Schwerin am Wochenende! “Das schaffen wir locker, bloß nicht so früh los fahren ...... ist doch nichts los auf den Straßen, alles gut ausgebaut....”, waren die immer gleichlautenden Beschwichtigungen in Richtung derjenigen, die lieber schon eine Stunde vor dem Spiel die sanitären Anlagen in der gegnerischen Halle prüfen. Daß das Gros der Mannschaft dann doch schon 5 Minuten nach offiziellem Spielbeginn ins Schweriner Schwimmbecken am Großen Dreesch eintauchte, war am Ende feinstes Timing. Der Schreiber dieser Zeilen (obendrein ein Verfechter der o.g. 1-Stunden-Strategie) wollte gar `mal schnell aus Greifswald rüberkommen´, hatte aber nicht bedacht, daß das letzte Teilstück der Bundesstraße zwischen Wismar und Schwerin schier endlos über die Dörfer verläuft. In Schwerin angekommen, mußte noch vier mal nach der richtigen Richtung gefragt werden, so daß der Letzte im Bunde dann erst während der ersten Viertelpause in der Halle auftauchte – gerade noch rechtzeitig, um Center-Spieler und Wasserballobmann Andreas Aichinger mit blutverschmiertem Gesicht in den Fluten abtauchen zu sehen. Die Diagnose der zahlreich anwesenden Doktoren: sowohl innen als auch außen aufgeplatzte Unterlippe; dies ließ keinen anderen Schluß zu, als: ab ins Krankenhaus, nähen lassen! Daß es dann doch nur eine Flasche Super-Acryl-Sekundenkleber mit einwöchigem Lachverbot wurde, hat unser Mögebär dem routinierten Einsatz der Schweriner Notfall-Ambulanz zu verdanken. Ute wird es den Ärzten danken, denn Kuß-technisch ist so ein Draht im Gesicht noch unangenehmer als Bartstoppeln!
Nun aber zu den Spielen:
Im ersten Spiel des Tages zog der erste Schweriner Anzug nach zwei ausgeglichenen Anfangsvierteln im dritten Durchgang innerhalb weniger Minuten auf 5:1 und 6:2 davon. Ungenaue Abspiele im Angriff auf Seiten der Kieler und mangelnde Aufmerksamkeit bei den daraus resultierenden Kontern führten zu den Schweriner Toren. Im letzten Viertel warf die Kieler Oldie-Truppe dann noch einmal ihre gesamte Routine in die Waagschale und kämpfte sich von einem 2:8 noch auf 7:10 heran. Der knapp besetzten ersten Schweriner Mannschaft ging in dieser Phase die Kraft aus, so daß bei etwas mehr Abschlußglück und einem besseren dritten Viertel eine Überraschung gegen den kommenden Oberligameister möglich gewesen wäre.
Nach etwa 35-minütiger Pause ging es in die zweite Partie. Die Schweriner Reserve (die zweite Mannschaft), verstärkt durch den einen oder anderen Regionalliga-erfahren Spieler aus der ersten Mannschaft, machte sich ebenfalls Hoffnung, gegen die Kieler Senioren-Gruppe zu punkten. Dieser Zahn wurde den netten Jungs aus der MV-Hauptstadt jedoch ohne Betäubung gezogen. Am Ende stand ein letztlich nie gefährdeter 22:10 Kantersieg für die Spieler von der Kieler Förde zu Buche. Schon im ersten Viertel wurden die Weichen mit 5:2 auf Sieg gestellt. Die Kieler Oldie-Lok dampfte und schnaufte weiter über ein 9:4 und 15:6 ins letzte Viertel. Bange Fragen von Olli auf der Bank, ob das denn wohl reichen würde, wurden im Wasser postwendend beantwortet. Im letzten Spielabschnitt klingelte die gelbe Gummi-Kugel noch sechs Mal im Schweriner Netz an, wobei Marko Hoffmann den ersten (und wohl auch letzten) Dreier seiner Karriere in einem Spiel markierte.
Einen Tag nach der ersten Niderlage der Saison hat SV Wiking Kiel in seinem Heimspiel gegen den SV Post Schwerin II mit 19:3 einen deutlichen Sieg eingefahren. Die Fördestädter konnten sich in der zweiten Spielhälfte aufgrund ihrer Routine und schwimmerischer Überlegenheit deutlich absetzen.
Die Schweriner waren in der Anfangsphase konzentriert und gingen nach knapp 4 Minuten mit 1:0 in Führung. Danach wachten die Kieler Spieler aber sichtlich auf und konnten bis zum Ende des 1. Viertels eine 3:1 Führung herausspielen. Im 2. Viertel erhöhten die Wikinger um zwei weitere Tore.
Im weiteren Spielverlauf brachen die Schweriner schwimmerisch ein, während den Kielern fast jede Aktion glückte. Ein ums andere Mal eroberten sie sich den Ball und kamen mit Tempogegenstößen zum Erfolg. Einzig die Übersicht war in dieser Phase zu bemängeln: oftmals wurde der besser stehende Mitspieler nicht gesehen oder der Drang selbst ein Tor zu machen war zu groß. Der Vorsprung konnte auf 11:1 ausgebaut werden.
Im letzten Viertel ließen es die Kieler etwas langsamer angehen, bauten aber dennoch die Führung auf den Endstand von 19:3 aus. Im finalen Durchgang zeigten auch die „jungen“ Spieler, was in ihnen steckt. Besonders Ole Wolsbeck eroberte sich dreimal den Ball, den er dann allerdings aufgrund mangelnder Erfahrung wieder verlor. Auch Thore Kroll konnte in den letzten Spielminuten sein erstes Tor für die Mannschaft aus Kiel erzielen.
Grundlage des Sieges war die einmal mehr konsequente Abwehrarbeit. Aus der konsequenten Deckung heraus wurden die Angriffe aufgebaut und zumeist erfolgreich abgeschlossen. Unter anderem drückt sich die gute Abwehrarbeit darin aus, dass die Schweriner aus fünf Überzahlspielen nur ein Tor erzielen konnten.
Mit dreizehn (13) Spielern reiste der SV Wiking Kiel am vergangenen Samstag zum Auswärtsspiel nach Rostock – eine nie da gewesene Anzahl von Mitstreitern, die jedoch nichts Gutes ahnen ließ.
So fand das Spiel bis zur 18 Minute leider nahezu ohne Kieler Beteiligung statt, da scheinbar alle Spieler jegliche Form von Ehrgeiz und Aggressivität unter der Dusche gelassen oder gar ganz in Kiel vergessen hatten. Die Verantwortung für einen soliden Spielaufbau - und vor allem für das Tore schießen – wurde von Einem zum Nächsten übertragen. In Wechselphasen befanden sich häufiger mehr Spieler auf der Bank als im Wasser, so dass die Unparteiischen die Partie erst nach entsprechenden Hinweisen wieder anpfeifen konnten.
Einzig Torwart Matthias Gröning verhinderte in dieser fast drei Viertel währenden Phase mit glanzvollen Paraden ein Debakel, so daß die Förderstädter bis zur besagten Spielminute `nur´ mit 0:4 Toren zurück lagen.
Dass sich die Kieler dann doch noch einmal in die Partie zurück meldeten, grenzte schon an ein Wunder im ansonsten sehr trüben und regnerischen Rostock. Über das 1:5 kämpfte man sich mühsam auf ein 3:5 heran, mußte dann jedoch wieder dem Gegner beim munteren Tore schießen zuschauen.
Hatte man früher noch solche Spiele mit `einem guten Viertel´ für sich entscheiden können, wurde den Kielern von einer sehr engagierten und jungen Truppe aus Mecklenburg-Vorpommern diesmal dieser Zahn sehr schmerzhaft gezogen.
So ging die Partie schließlich verdientermaßen mit 8:4 gegen eine in allen Belangen überlegene Warnemünder Mannschaft verloren.
Torschützen:
Aichinger 1, Boie 2, Matz 1.
[Verfasst von Dirk Dethleff]
Wiking-Wasserballer bleiben weiterhin ungeschlagen
zum Spiel am 20.12.2003
In einem entgegen der allgegenwärtigen vorweihnachtlichen Lichterflut eher glanzlosen Spiel konnte sich der SV Wiking erst gegen Ende der Partie sicher mit 9:6 Toren in Ahrensburg durchsetzen.
In den beiden ersten - sehr ausgeglichen gestalteten - Vierteln wechselte die Führung ständig, jedoch konnte sich keine der beiden Mannschaft mit mehr als einem Tor absetzen. Auf Seiten der Wikinger wurde die im Spielverlauf zunehmende schwimmerische Überlegenheit erneut nur ansatzweise in Tore umgemünzt. Zudem mußte man wiederum selbstkritisch den zu statischen Spielaufbau sowie Schwächen im Paßspiel bemängeln.
Im Verlauf des dritten Viertels ließen die Kräfte der Ahrensburger bereits etwas nach, so dass sich die Mannschaft aus der Fördestadt gegen Ende dieses Spielabschnitts mit drei Toren vorentscheidend absetzten konnte.
Im letzten Viertel glänzte dann Ole Wolsbeck bei Kieler Überzahl mit einem ebenso gewagten wie gekonnten Assist-Paß über die halbe Ahrensburger Abwehr hinweg auf Michael Jenzen, der dann von der 2-Meter-Linie mit der gelben Kugel zielsicher das gegnerische Netz fand. Diese erneute 3-Tore-Führung wurde durch einen wichtigen Boie-Treffer kurz vor Ende der Partie verteidigt, so dass die Kieler letztendlich als klarer Sieger unter die Dusche durften.
Aus einer erneut geschlossenen Mannschaftsleistung, welche sich nicht zuletzt in der Verteilung der Tore dokumentiert, ragte phasenweise der sehr engagierte Torhüter Matthias Gröning heraus.
Wasserballer des SV Wiking Kiel erneut ungeschlagen
zum Spiel am 14.12.2003
Nach einer ausgeglichenen Partie trennten sich der SV Wiking Kiel und TV Keitum am vergangenen Sonntag am Ende mit einem 9:9.
Das Spiel war zu jeder Zeit ausgeglichen und keine Mannschaft konnte sich mit mehr als 2 Toren absetzten. Nach den ersten beiden Vierteln stand es 2:2 bzw. 4:4, wobei die Kieler einen Viermeter vergaben.
Im dritten Viertel konnten sich die Wikinger einen 2 Toren Vorsprung herausarbeiten, obwohl es Schwächen in der Chancenauswertung gab. Wiederum konnte ein Strafwurf, wie auch eine Überzahlsituation, nicht genutzt werden. Die Kieler erarbeiteten sich zwar mehrere Chancen, waren aber im Abschluss nicht erfolgreich.
Im letzten Viertel konnte Timo Matthias vom TV Keitum mit 2 Treffern in Folge ausgleichen, bevor die Kieler wieder mit 9:8 in Führung gingen. 1,5 Minuten vor Schluss erzielten die Keitumer jedoch erneut den Ausgleich und hatten in der letzten Spielminute durch 2 Überzahlspiele die Möglichkeit den Sieg unter Dach und Fach zu bringen, scheiterten jedoch an der konsequenten Abwehr mit ihrem hervorragenden Torhüter Matthias Gröning.
Aufgrund der schlechten Chancenauswertung und drei verworfenen Strafwürfen wäre ein Sieg der Wasserballer aus Kiel möglich gewesen. Betrachtet man die letzte Spielminute, in der die Sylter einen möglichen Sieg verschenkten, muss das Ergebnis als gerecht angesehen werden. Somit blieben die Wikinger in ihrem vierten Saisonspiel in Folge ungeschlagen und treffen am Samstag, den 20.12.2003, auf Ahrensburg. Dort wollen die Kieler ihre Serie, möglichst mit einem Sieg, fortsetzen.
Kieler Wasserballer erreichten ein Remis gegen den amtierenden Oberligameister aus Itzehoe
zum Spiel am 3.12.2003
Die Wasserballer des SV Wiking Kiel haben gegen den Gut-Heil Itzehoe II ein Remis erreicht. Direkt nach Spielbeginn konnten die Kieler Wasserballer in Führung gehen, fingen sich jedoch in der Folgeminute zwei Gegentreffer ein. Der Rest des ersten Viertels war geprägt von der guten Abwehrarbeit auf beiden Seiten, so dass keine Tore mehr fielen. Je ein Strafwurf pro Mannschaft konnte nicht verwertet wurde.
Das zweite Viertel war das Beste der Mannschaft aus Kiel, die aus einem 1:2 Rückstand eine 5:2 Führung machte. Neben der guten Abwehrarbeit konnten endlich Akzente im Angriff gesetzt werden. Besonders hervorzuheben war die perfekte Ausbeute von Überzahlspielen. In drei Überzahlspielen wurden drei Tore erzielt.
Im dritten Viertel konnten die Wikinger ihre Führung sogar auf 6:2 ausbauen. Allerdings gelang den Itzehoern innerhalb einer Minute zwei Treffer zum 6:5. Zwei Überzahlspiele der Kieler Wasserballer blieben wegen ungenauer Pässe torlos. Durch bessere Ausnutzung dieser zentralen Spielsituation hätten die Kieler die Vorentscheidung herbeiführen können. So aber endete das dritte Viertel mit einem Spielstand von 7:6 für die Gastgeber.
Im letzten Viertel gingen die Itzehoer zwei Mal in Folge mit 7:8 und 8:9 in Führung, wobei die Männer aus der Landeshauptstadt immer wieder ausgleichen konnten. 75 Sekunden vor Ende der Begegnung erzielten die Kieler in einer Überzahlsituation den Ausgleich zum 9:9 und konnten in der restliche Zeit die letzten Angriffe der Gäste erfolgreich abwehren.
Paul Schüler (Itzehoe) brachte die Kieler ein ums andere Mal in Verlegenheit brachte und war mit insgesamt 5 Toren erfolgreichster Torschütze des Abends.
Die relativ gute Torausbeute in Überzahlspielen (5 von 7) und die gute Abwehrarbeit in Unterzahl, bei der nur 2 Treffer bei 5 Unterzahlsituationen zugelassen wurden, waren die Grundpfeiler für das Remis. Wären nicht die Konzentrationsschwächen im 3. Viertel gewesen, in dem die Wikinger Zuordnungsprobleme hatten und einige leichtfertige Ballverluste durch Fehlpässe hinnehmen mussten, hätte der Vorsprung über die Zeit gerettet werden können. Letztendlich ist die Punkteteilung allerdings gerecht.
Wiking-Wasserballer erkämpfen 8:7 Auftaktsieg in Rostock
zum Spiel am 29.11.2003
Nach dem Spiel fragten sich die Älteren unter den Wiking-Wasserballern: ”Wann haben wir eigentlich das letzte Mal in Rostock gewonnen?” Es konnte sich jedoch niemand an einen Sieg in den vergangenen 12 Jahren in der Hansestadt erinnern.
In einem phasenweise sehr emotional geführten, insgesamt aber auch spannenden und ausgeglichenen Spiel auf schwimmerisch ansprechendem Niveau konnten sich die Kieler gegen die Mannschaft aus Mecklenburg-Vorpommern erst in der Schlussphase mit 8:7 durchsetzen. Grundlage für den Kieler Sieg waren letztendlich die beherzte Abwehrarbeit und das sehr gute Überzahlspiel vor dem gegnerischen Tor. Dies dokumentierte sich nicht nur in den 8 Kieler Hinausstellungen, bei denen die Fördestädter jedoch lediglich vier Tore zuliessen, sondern insbesondere auch in den fünf (von sechs) erfolgreich abgeschlossenen eigenen Überzahlsituationen vor dem Rostocker Gehäuse. Bezeichnend für die Partie war zudem, dass sich keine der beiden Mannschaften mit mehr als einem Tor absetzen konnte und alle drei Viertelresultate vor der Schlussrunde auf Unentschieden lauteten (1:1, 2:2, 3:3).
“Wir hatten noch einige Schwierigkeiten im Spielaufbau sowie mit der Paßgenauigkeit und dem Abschluß. Daran werden wir in den kommenden Wochen weiter arbeiten, um unsere momentane schwimmerische Stärke auch in Tore umzumünzen”, so Spielertrainer Harder-Johann Boie, der dieses Mal leider ohne eigenen Torerfolg blieb.
Die Schlussphase des Spiels gehörte dann ganz allein Gergely Janko, dem ehemaligen ungarischen Junioren-Auswahlspieler in den Reihen des SV Wiking. Nachdem der Kieler Oberliga-Debütant fünf Sekunden vor Ende der Partie durch inkonsequente Deckungsarbeit am Ausgleich der Rostocker beteiligt war, erzielte er in der buchstäblich letzten Sekunden der Partie durch einen direkt ausgeführten Freiwurf den Siegtreffer für die Fördestädter. Trainer Boie: ”Da haben wir einen sehr guten und hoch motivierten neuen Spieler in die Mannschaft bekommen, der auch menschlich toll in das Team paßt. Wir werden an Gergely Janko in dieser Saison noch viel Freude haben.”
Neben Janko überzeugten - bei einer ansonsten sehr geschlossenen Mannschaftsleistung - insbesondere gegen Ende des Spiels trotz zweiwöchiger Verletzungspause Torwart Matthias Gröning mit einigen hervorragenden Reflexen sowie Abwehrspezialist Marko Hoffmann mit zwei blitzsauberen Treffern im gegnerischen Gehäuse.
SV Wiking Kiel erreichte den 2. Platz beim SHSV-Pokal
zum SHSV-Pokal am 9.11.2003
Die Wasserballer des SV Wiking Kiel erreichten im diesjährigen SHSV-Pokal den 2. Platz und verloren im Finale mit 4:18 gegen Gut-Heil Itzehoe.
Im ersten Halbfinalspiel war Ahrensburger TSV der Gegner. In diesem Spiel führten die Ahrensburger schnell mit 1:0, es sollte allerdings die einzige Führung bleiben. Knapp 3 Minuten nach der Ahrensburger Führung konnten die Kieler Wasserballer ausgleichen und nur 30 Sekunden darauf erstmals in Führung gehen. In diesem überaus fairen Spiel wurde erstmals eine neue Regelauslegung gepfiffen, wonach Zweikämpfe um den Ball erst bei regelwidrigem Einsatz unterbrochen wurden. Durch diese neue Regel wird es schwerer den Ball im Mittelfeld zu sichern, da man frühzeitig unter Druck gerät. Beide Mannschaften mussten sich erst an diese neue Regelauslegung gewöhnen.
Das 2. Viertel ging mit 2:1 an die Wikinger, die sich damit nach der Hälfte der Spielzeit auf 6:2 absetzten. Der Sieg der Wikinger war zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Das ausgezeichnete Schwimmtraining der vergangenen 2 Monate zahlte sich aus, denn die Ahrensburger konnten konditionell in der zweiten Spielhälfte nicht mithalten. Demzufolge zogen die Kieler Wasserballer zum Ende des 3. Viertels mit 11:3 davon und erhöhten im letzten Viertel auf 14:3. Besonders hervorzuheben war die ausgeglichen Leistung der Mannschaft. So beteiligten sich alle Spieler bis auf den guten Torwart an den Toren.
Aufstellung:
Aichinger (2), Boie (2), Dethleff (1), Gröning, Janko (1), Jenzen (1), Kripgans (2), Matz (2), Werner (3).
Im Endspiel um den SHSV-Pokal traten die Wasserballer des SV Wiking Kiel gegen den Gewinner aus der Halbfinalbegegnung Gut-Heil Itzehoe – TV Keitum an, in dem sich die Itzehoer klar mit 22:3 durchsetzen.
Die mit Regionalspielern und Juniornationalspielern gespickte Mannschaft aus Itzehoe war klarer Favorit gegen den SV Wiking Kiel im Endspiel. Die Kieler begannen konzentriert und waren stark in der Abwehr. Das erste Viertel war daher sehr ausgeglichen und brachte am Ende eine 2:0 Führung der Itzehoer. Im weiteren Spielverlauf konnten die Itzehoer zunehmend die Oberhand gewinnen und bauten ihre Führung auf 9:1 zur Spielhälfte aus.
Die deutliche Führung der jungen Itzehoer war auf deren schwimmerische und körperliche Überlegenheit zurückgeführen. Vor allem konnten sie sich aber besser als die Kieler auf die schon oben erwähnte Neuregelung des Positionskampfes einstellen. Der massive Druck der Itzehoer ließ die Kieler ungenaue Pässe geben. Aus dem gleichen Grund verloren die Kieler unverhältnismäßig viele Zweikämpfe im Mittelfeld, wo statt eines Freiwurfs für die Heimmannschaft (nach alter Regel) häufig eine Überzahlsituationen für die Spieler aus Itzehoe entstand, die diese konsequent nutzten. Hätte SV Wiking Kiel nicht ihren überragenden Torhüter Matthias Gröning gehabt, so wäre ein noch höherer Rückstand möglich gewesen. Das dritte Viertel ging mit 3:1 an Itzehoer. Im letzten Spielabschnitt hatten die Wikinger dann doch wieder mehr Chancen und konnten 2 Tore erzielen. Auf der anderen Seite schossen die Regionalligaspieler von Gut-Heil 7 Tore und bauten ihre nie gefährdete Führung bis zum Endstand von 18:4 weiter aus.
Am Ende kamen die Itzehoer Spieler ihrer Favoritenrolle nach und erlangten den verdienten Sieg.